Software Services

Software Services

Software ist eine wesentliche Grundlage für den modernen Forschungsprozess. Sie legt die Basis für den langfristigen, stabilen Betrieb der Forschungsinfrastrukturen, stellt gleichzeitig einen wesentlichen Innovationstreiber dar und trägt wesentlich zum Erkenntnisgewinn sowie zur Wertschöpfung bei. Schließlich ist Software selbst ein wichtiges Ergebnis des Forschungsprozesses. Daher ist es nicht überraschend, dass an den Helmholtz-Zentren Software in großer Vielfalt genutzt und entwickelt wird. Das Spektrum reicht von wenigen Codezeilen für spezielle Aufgaben, über Skripte zur Datenaufbereitung und kleine Software-Werkzeuge, bis hin zu umfangreichen, komplexen Programmpaketen. Zudem drückt sich diese Vielfalt in der Vielzahl verwendeter Programmiersprachen, Technologien und Umgebungen aus.

Die Vielfalt und insbesondere der Umgang mit wissenschaftlicher Software variieren nach Forschungsbereich, Community oder Zentrum stark und richten sich momentan vorrangig nach der Bedeutung für die eigene wissenschaftliche Wertschöpfung und nach den Vermarktungsaussichten. Software wird selten als ein eigenständiges Forschungsprodukt betrachtet und es findet kaum ein nachhaltiger Umgang damit statt. Dadurch wird die Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen gefährdet (Howinson 2016).

Konkrete praktische Angebote und Plattformen, um die Forscher bei deren Umsetzung zu befähigen, fehlen allerdings in der deutschen Forschungslandschaft häufig bzw. sind in den Zentren sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Ziel des Clusters „Software Services“ ist es daher, die Helmholtz-Zentren beim nachhaltigen Umgang mit Forschungssoftware durch praktische Angebote und Services zu unterstützen. Konkret adressiert das Arbeitspaket die folgenden Aspekte nachhaltig:

  • Forscher sollen ausgebildet und unterstützt werden, um sie zur Entwicklung und Publikation von qualitativ angemessener, nachhaltiger Software zu befähigen.
  • Den Forschern soll eine technologische Infrastruktur für die Planung, die Entwicklung, die Qualitätssicherung, die Publikation, und die Auffindbarkeit von Forschungssoftware dauerhaft bereitgestellt werden.
  • Die Nachnutzung vorhandener Software durch Forscher soll verbessert werden, indem Werkzeuge zum Finden von geeigneten Software-Lösungen bereitgestellt werden, Ansprechpartner bzw. Know-how-Träger vermittelt werden sowie Unterstützung beim Aufbau von Communities für konkrete Forschungssoftware geleistet wird.

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